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Wir über uns

Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin
Das Filmarchiv ist eine Abteilung des Bundesarchivs, in das seit
dem 3. Oktober 1990 das Staatliche Filmarchiv der DDR eingegliedert
ist. Damit ist es eines der größten Filmarchive der Welt
und das zentrale deutsche Filmarchiv. Im Kinematheksverbund arbeitet
es mit anderen filmarchivischen Einrichtungen in Deutschland zusammen;
auf internationaler Ebene bilden die FIAF (Fédération
Internationale des Archives du Film) und die ACE (Association des
Cinématheques Européenes) das Forum für filmarchivische
Kooperation. Sein Sitz ist in Berlin, ein Filmbearbeitungsgebäude und ein Magazin zur Lagerung von Nitromaterialien ist vor wenigen Jahren in Dahlwitz-Hoppegarten entstanden.
Aufgabe des Filmarchivs ist es, das deutsche Filmerbe in seinen repräsentativen
Teilen auf Dauer zu erhalten und für die Benutzung zugänglich
zu machen. Die Erhaltung des Filmmaterials, vor allem die konservatorische
Sicherung älterer und alter deutscher Filme, ist derzeit die
dringendste Aufgabe.
Neben den ca. 1.000.000 Rollen Filmmaterial verwahrt das Bundesarchiv-Filmarchiv
auch eine umfangreiche Sammlung filmbegleitender Materialien wie Fotos,
Filmplakate und die bedeutendste Sammlung deutscher Zensurkarten.
Eine Fachbibliothek befindet sich ebenfalls am Berliner Standort.


Transit-Film GmbH München
Die im Jahre 1966 gegründete Transit Film GmbH ist exklusiv mit der gewerblichen weltweiten Auswertung von Filmdokumenten aus den Beständen des Bundesarchivs beauftragt.
Zu den Beständen bis 1945 gehören unter anderem Stumm- und Tonfilmwochenschauen der Deulig-Woche, Messter-Woche, UFA-Wochenschau, Terra-Wochenschau, Tobis-Wochenschau, Emelka-Ton-Woche, Deutsche Wochenschau und historische Dokumentarfilme.
Seit dem 1.1.2014 sind die im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befindlichen westdeutschen Wochenschauen und Dokumentarfilme aus der Zeit nach 1945 über das Webportal www.filmothek.bundesarchiv.de / www.transit-digital.de zum Sichten, Recherchieren und Bestellen zugänglich.
Dazu gehören die Kinowochenschauen:
- Welt im Film (369 Ausgaben, 1945-52)
- Welt im Bild (213 Ausgaben, 1952-56)
- UFA-Wochenschau / UFA-Dabei (1092 Ausgaben, 1956-68/1968-77)
- Neue Deutsche Wochenschau / Die Zeit unter der Lupe (kurz: Zeitlupe) (1022 Ausgaben, 1950-69)
Die für ausländische Kinos produzierten Periodika:
- Deutschlandspiegel (1954-99)
- El Mundo al Instante (1962-92)
- O Mundo em Noticias (1965-79).
Darüber hinaus enthält der Filmstock ca. 400 Kultur- und Sonderfilme sowie in vorstehenden Filmen nicht verwendetes Material aus der (Auftrags-)Produktion des Bundespresseamtes.
Transit Film verwertet auch einen eigenen Filmstock, bestehend aus deutschen Spielfilmen aus den 1930er, 1950er bis in die 1970er Jahre. Der Katalog umfasst vielfältige Genres - von Komödien, Heimatfilmen über Krimi- und Agentenfilme, Literaturverfilmungen und Biografien bis hin zum Neuen Deutschen Film. Darunter befinden sich Klassiker, wie zum Beispiel "Katz und Maus", "Das Brot der frühen Jahre" oder "Genosse Münchhausen". Transit Film bietet für diese Titel die weltweiten Lizenzrechte in allen Medien an.

DEFA-Stiftung Berlin
Die DEFA-Stiftung wurde im Januar 1999 gegründet. Nach der Wiedervereinigung
1990 wurden die zu DDR-Zeiten volkseigenen DEFA-Studios privatisiert.
Vom Privatisierungsprozeß ausgenommen waren die Rechte an den
von 1946 bis 1990 produzierten Filmen. Bundesregierung und Treuhandanstalt,
die die Transformation der DDR- Wirtschaft auf marktwirtschaftliche
Bedingungen vornahm, respektierten den von den Filmemachern der DEFA
artikulierten Wunsch, die von ihnen geschaffenen Filmwerke nicht in
Privateigentum zu veräußern, sondern sie einer Stiftung
zu übertragen.
Zum DEFA-Filmstock gehören ca. 950 Spielfilme und Kurzspielfilme,
ca. 5800 Dokumentarfilme und Wochenschauen, ca. 820 Animationsfilme
und ca. 4000 deutschsprachige Synchronisationen ausländischer
Filme


Progress-Filmverleih GmbH Berlin
Die PROGRESS Film-Verleih GmbH wertet weltweit exklusiv den gesamten
Filmstock der 1946 gegründeten Deutschen Film AG (DEFA) aus.
Universelle Auswertungsrechte an über 10.000 Filmtiteln mit unzähligen
Stunden Programm, Millionen Meter Filmmaterial aus Dokumentation und
Reportage umfasste das DEFA-Filmerbe zu dem Zeitpunkt, als die Bundesanstalt
für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) 1997 den PROGRESS
Film-Verleih privatisierte. Dazu gehören mehr als 2.000 DEFA-
Wochenschauen "Der Augenzeuge". Zu diesem Bestand kamen
seit 1990 zahlreiche Neuproduktionen und umfangreiches Material aus
40 Produktionsjahren der Tellux-Beteiligungsgesellschaft mbH, die
seit 2001 alleiniger Gesellschafter des PROGRESS Film-Verleih ist.
Darüber hinaus bietet die PROGRESS Film-Verleih GmbH die Rechte
für deutschsprachige Synchronfassungen von osteuropäischen,
kubanischen, vietnamesischen, japanischen, koreanischen, indischen
Filmen und anderen an.


Deutsche Wochenschau GmbH Hamburg
Die Neue Deutsche Wochenschau wurde im Dezember 1949 als bundeseigene GmbH (seit Dezember 1955 Deutsche Wochenschau GmbH) in Hamburg gegründet. Ab 1950 wurden dort die Neue Deutsche Wochenschau, Welt im Bild, UFA-Wochenschau, UFA-Dabei und Zeitlupe und andere im Auftrag des Bundes produziert und bis 2013 auch gewerblich ausgewertet.
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